Die Mauseloch-Übung

Die Mauseloch-Übung

7016 4960 Kunst-Therapie-Hannover

Gedanken stoppen mit der Mauseloch-Übung

Sie haben zu viele Gedanken im Kopf und sind daher unkonzentriert, können schlecht einschlafen oder verzetteln sich? Mit einer einfachen Übung können Sie Ruhe im Kopf erzeugen.

In seinem Buch „Jetzt! Die Kraft der Gegenwart“ beschreibt Eckhart Tolle eine kurze, einfach Übung, die den Gedankenstrom unterbrechen kann (Tolle, 2003, S. 105): Die Mauseloch-Übung. Sie schließen die Augen und lauern wie eine Katze vor dem Mauseloch auf Ihren nächsten Gedanken. Was passiert? Genau: Nichts – alles ist ruhig! Denn meist muss man eine ganze Weile warten, bis der nächste Gedanke auftaucht.

Die genaue Anleitung habe ich für Sie in einem Dokument zum kostenlosen Download zusammengestellt: Mauseloch-Übung

Genießen Sie diese kurze Stille im Kopf. In diesem Augenblick, sind Sie gegenwärtig und frei von Gedanken und Zeit. Sie sind ruhig, aber sehr wach.

Falls die Übung nicht sofort wirkt

Haben Sie Geduld. Wenn die Ruhe nicht sofort spürbar ist oder wenn Sie sich nicht sofort auf diese Übung konzentrieren können, dann bleiben Sie dran und üben.

Zur Unterstützung: Sie können vor und nach der Mauseloch-Übung die Mini-Entspannung einbauen. Dazu einfach die Augen schließen und dreimal langsam und tief ein- und ausatmen. Bei Einatmen zählen Sie in Gedanken „eins – zwei – drei“ und beim Ausatmen denken Sie das Wort „loslassen“.

Gedankenstopp im Alltag

Um den Zustand der Gegenwärtigkeit und Ruhe auch im täglichen Leben zu erreichen ist es hilfreich, diese Mauseloch-Übung regelmäßig durchzuführen, sich immer wieder kurz auf seinen Atem zu konzentrieren und die Gedanken regelmäßig auf die Gegenwart zu lenken.

Machen Sie sich bewusst, dass Sie die Kontrolle über Ihre Gedanken haben: „Ich habe Gedanken, ich bin aber nicht meine Gedanken.“ und „Gedanken sind nur Gedanken und nicht die Realität.“

Merkhilfe – zum Beispiel fürs Handy oder Ihre Pinterest-Pinnwand

Nach der Übung

Nach der Übung kommen die Gedanken zurück, das ist ganz normal. Eckhart Tolle sagt dazu: „In dem Augenblick, in dem deine bewusste Aufmerksamkeit unter eine bestimmte Ebene absinkt, kommen die Gedanken wieder. Der mentale Lärm kehrt zurück, die Stille ist verloren. Du bist wieder in der Zeit.“ (Tolle, 2007, S. 106).

Es ist also hilfreich, die kurze Unterbrechung im Gedankenstrom zu nutzen, um das vorangegangene Verhalten zu verändern: Jetzt belastende Gedanken loslassen, an angenehme Situationen denken und ruhig zu atmen.

Und dann einfach immer mal wiederholen!

Mit entspannten Grüßen aus Garbsen

Claudia Berger

Quellenangabe:

Tolle, E. (2007) Jetzt! Die Kraft der Gegenwart. J. Kamphausen Verlag & Distribution GmbH Bielefeld, 7. Auflage


OFFEN . ANDERS . GUT – wie Sie persönliche Veränderungen erreichen

Theorie und Wissen alleine bewirken keine Verhaltensänderung. Also auch nicht das Lesen dieses Blog-Artikels. Wenn Sie etwas „verstehen“ oder „einsehen“, wird sich nicht viel in Ihrem Alltag verändern. Allerdings motivieren uns Wissen und Erkenntnisse, Veränderungen in Angriff zu nehmen! Wenn Sie sich von Ihrer persönlichen Situation „ein Bild machen wollen“ und die damit verknüpften (negativen) Gedanken und Gefühle bearbeiten möchten, dann sind Sie bei mir richtig.

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Dr. rer. nat. Claudia Berger, Heilpraktikerin für Psychotherapie – Psychotherapie, Psychosoziale Beratung, Psychologische Beratung und Kunsttherapie in Garbsen (Region Hannover), Praxis und Atelier im Gesundheitszentrum Garbsen, Kontaktformular

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