Rostiger Draht, verknäult um einen Nagel in einer sandigen Hauswand

Psychosoziale Beratung

In Lebenskrisen und bei Stress in der Familie, im Alltag oder im Beruf kann Beratung unterstützen. Sie möchten sich stabilisieren und etwas Neues ausprobieren, um aktuelle Belastungen aktiv zu überwinden?

Kann mir eine Beratung überhaupt helfen?
Gezeichnete Figur, zusammengekauert

AUF EINEN BLICK

Für wen: Menschen, die Grundsicherung vom Jobcenter der Region Hannover erhalten und durch psychische oder soziale Belastungen ausgebremst sind
Was: praktische Beratung, keine Therapie, mit Übungen für den Alltag
Kosten: übernimmt das Jobcenter mit einem Vermittlungsschein nach § 16a SGB II
Ihr Beitrag: Sie möchten auch zwischen den Terminen selbst etwas ausprobieren.

Meine Praxis im Gesundheitszentrum Garbsen ist eine anerkannte Beratungsstelle für psychosoziale Beratung nach § 16a SGB II der Region Hannover. In den Listen des Jobcenters finden Sie mich als „Beratungsstelle KTH Garbsen“. Die Beratung richtet sich an Menschen, bei denen psychische oder soziale Belastungen den Weg in Ausbildung oder Arbeit erschweren. Das Jobcenter spricht dabei von „Vermittlungshemmnissen“.

Ziel ist, dass Sie mit dem, was Sie belastet, im Alltag besser zurechtkommen und Schritt für Schritt wieder handlungsfähiger werden.

Wann Beratung hilfreich sein kann

Ich unterstütze Sie zum Beispiel bei individuellen Belastungen und körperlichen Symptomen:

  • Fehlende emotionale Belastbarkeit; starke ungesteuerte Emotionen
  • Verminderter Selbstwert
  • Negatives Denken, Grübeln und Sorgen
  • Häufige Erkrankungen oder Schmerzen
  • Psychosomatische Symptome, Essstörungen

oder bei Belastungen im sozialen Umfeld und Beruf:

  • Ängste, Phobien, Panik
    • Angst vor einer Gruppe zu sprechen
    • Prüfungsangst, Versagensangst
    • Angst bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel
  • Häufige Arbeitsunfähigkeiten oder Erschöpfung
  • Erziehungsprobleme, Trennung oder Scheidung
  • Hemmung, mit anderen in Kontakt zu treten
  • Soziale Isolation
  • Probleme in einer Beschäftigungsstelle, einer Maßnahme oder am Arbeitsplatz, die diese gefährden
Flyer der Beratungsstelle KTH Garbsen
Flyer „Psychosoziale Beratung“
zum Anschauen und Ausdrucken (PDF)

An diesen Beispielen können Sie erkennen, dass sich die psychosoziale Beratung nicht nur auf die Bewältigung allgemeiner Lebenskrisen oder Schwierigkeiten im Alltag beschränkt. Hier geht es nicht um Therapie, sondern vielmehr um die Lösung von Problemen, die sich aus einer Kombination von psychischen Beeinträchtigungen und sozialem Umfeld ergeben und zu einer insgesamt komplexen Problemlage verdichten (Quelle: Verfahrensregelung der Region Hannover zur Leistungserbringung der psychosozialen Betreuung nach § 16a Nr. 3 SGB II).

Was in der Beratung geschieht

Gemeinsam klären wir, was Sie gerade am meisten ausbremst und was Sie erreichen möchten. Dann arbeiten wir an konkreten Schritten, und zwischen den Terminen probieren Sie Neues im Alltag aus.

Sie lernen Übungen kennen, die Sie auch zu Hause anwenden können, zum Beispiel …

  • zur Entspannung und Beruhigung,
  • bei kreisenden Gedanken und Grübeln,
  • um mit Ängsten im Alltag besser umzugehen,
  • Klopfübungen zur Selbsthilfe, etwa bei Anspannung oder vor schwierigen Situationen.
Rostiger Draht an einer Hauswand, von unten fotografiert, darüber blauer Himmel

Wo Worte nicht weiterführen, können kunsttherapeutische Methoden helfen. Künstlerische Vorkenntnisse brauchen Sie dafür nicht. → Wie ich arbeite

Mit den Übungen können Sie Ihre Stärken wiederentdecken, ins Handeln kommen und Neues in Ihren Alltag mitnehmen.

Beratung, keine Therapie

Psychosoziale Beratung behandelt keine Erkrankungen. Wenn sich zeigt, dass zusätzlich eine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung sinnvoll sein könnte, unterstütze ich Sie dabei, passende Hilfe zu finden, und bereite mit Ihnen das erste Gespräch dort vor.

Hier geht es nicht um eine Diagnose, sondern darum, was Ihnen im Alltag weiterhilft.

Wie Sie zu mir kommen

  1. VermittlungsscheinIhre Ansprechperson im Jobcenter stellt Ihren Beratungsbedarf fest und gibt Ihnen einen Vermittlungsschein nach § 16a SGB II. Sie können dort auch selbst danach fragen.
  2. KontaktSie schreiben mir über das Kontaktformular, und wir vereinbaren einen ersten Termin. Meine Kapazitäten sind meist ausgelastet. Ist gerade nichts frei, kann ich Sie auf meine Warteliste setzen.
  3. KennenlernenIn den ersten Stunden klären wir Ihr Anliegen, Ihre Ziele und was Ihnen schon hilft. Sie lernen bereits erste Übungen kennen.
  4. Weitere BeratungIst weitere Unterstützung sinnvoll, arbeiten wir an Ihren Zielen weiter. Meist sind es 5 bis 20 Sitzungen von je 50 Minuten.
Woher bekomme ich den Vermittlungs­schein?

Gezeichnete Figur, aufrecht stehend

Sie suchen psychologische Beratung als Selbstzahler:in oder Online-Beratung?

Neben psychosozialer Beratung biete ich auch psychologische Beratung an, in der Praxis oder per Video.

→ Mehr zur Beratung für Selbstzahler und Online-Beratung