Über mich
Für eine gute Zusammenarbeit zählt nicht nur die Methode, sondern auch, wer Sie begleitet. Hier erfahren Sie, was mich bei meiner Arbeit trägt.
Ich bin promovierte Neurobiologin und arbeite heute als Traumatherapeutin und Kunsttherapeutin. Bevor ich mich ganz der therapeutischen Arbeit zugewandt habe, war ich viele Jahre in der pharmazeutischen Forschung tätig.
Ich begleite Sie mit Zuversicht und Humor, und in der Überzeugung, dass vieles von dem, was Sie für Veränderung brauchen, bereits in Ihnen angelegt ist.
Claudia Berger
Was mich leitet
Als Neurobiologin habe ich gelernt, genau hinzuschauen, Annahmen zu prüfen und sie loszulassen, wenn die Beobachtung etwas anderes nahelegt. Ich begrüße, was sich zeigt, auch das Unerwartete, und behalte dabei den roten Faden im Blick. Methoden wähle ich nicht nach einem vorgegebenen Schema aus, sondern danach, was Sie gerade brauchen. Neugier und Humor bringe ich in jede Sitzung mit.
Der wissenschaftliche Blick begleitet mich bis heute: genau, prüfend und offen für Neues.
Anders gut
„Anders gut“ ist eine Haltung, die mich seit meiner Kindheit begleitet. Bis heute interessiert mich nicht, was besser ist, sondern was jedes für sich ausmacht, bei Bildern, bei Wegen, bei Menschen.
Was mich auszeichnet? Ich begleite Sie auf Wegen, die Sie bisher noch nicht gegangen sind.

Ausbildung und Fortbildung
Abschlüsse
- Heilpraktikerin für Psychotherapie
- Kunsttherapeutin (DFKGT)
- Fachtoxikologin (DGPT), Spezialisierung Arzneimittelsicherheit
- Diplom-Biologin mit Promotion in Neurobiologie
Weiterbildungen
- PEP® nach Michael Bohne (Zertifikat 2026)
- Trauma-Informed Stabilization Treatment, TIST nach Janina Fisher (Zertifikat 2026)
- Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie, PITT nach Luise Reddemann (Studienzertifikat 2022)
- Hypnosystemische Therapie nach Gunther Schmidt (seit 2020, fortlaufend)
- Ästhetische Bildung und Gestaltung, Leibniz Universität Hannover (Studienzertifikat)
- Praktische integrative Verhaltenstherapie und Klopftechniken (EFT)
Ich bilde mich laufend fort. Eine Auswahl von Menschen, deren Denken und Haltung mich und meine Arbeit besonders geprägt haben:
Traumafolgestörungen
- Luise Reddemann, mit Martina Hahn und Isabelle Rentsch: Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie (PITT), ressourcenorientiert und stabilisierend, die Grundlage dafür, wie ich Kunsttherapie und Traumatherapie verbinde.
- Gunther Schmidt: Traumatherapie hypnosystemisch – vom Trauma zu befreitem Leben.
- Silvia Zanotta: Somatische Ego-State-Therapie bei Bindungs- und Entwicklungstrauma, Scham und Schuld, Blockaden und chronischen Schmerzen.
- Jochen Peichl: Traumatherapie „auf der inneren Bühne“, also Ego-State-Arbeit mit hypnotherapeutischen Konzepten, und Persönlichkeitsmuster als Folge emotionaler Vernachlässigung.
- Richard C. Schwartz: Begründer des Internal-Family-Systems-Modells (IFS).
Dissoziative Störungen
- Janina Fisher: Trauma-Informed Stabilization Treatment (TIST) und Arbeit mit Selbstanteilen, auch bei stark fragmentierten Systemen.
- Ursula Gast: Diagnostik und Behandlung der Dissoziativen Identitätsstörung bei Erwachsenen.
- Michaela Huber: PTBS, Komplextrauma und komplexe dissoziative Störungen.
- Sandra Paulsen: Trauma und Dissoziation aus Sicht der Ego-State-Therapie, auch bei frühen, vorsprachlichen Erfahrungen.
- Maggie Phillips: Somatische Ego-State-Therapie und Hypnotherapie bei posttraumatischen und dissoziativen Störungen.
- Bessel van der Kolk: Trauma, Vernachlässigung und Angst als prägende Faktoren unserer Identität.
Veröffentlichungen
Berger, C. (2023): Innere Kritiker und verletzende Anteile – herzlich willkommen in der Traumatherapie. In: KUNST & THERAPIE – Zeitschrift für bildnerische Therapien, 2023/2, Bd. 41, S. 58–74. Den Sonderdruck sende ich Interessierten gern auf Anfrage zu.
Meine Publikationen aus der neurobiologischen und pharmazeutischen Forschung finden Sie in meinem ResearchGate-Profil.
Qualitätssicherung und Netzwerk
Ich bin Mitglied im Deutschen Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie (DFKGT) und halte mich an die vom Verband festgesetzten Richtlinien zur Qualitätssicherung:
- Regelmäßige Supervision
- Kollegialer Austausch / Intervision
- Teilnahme an Fachtagungen
- Dokumentation der (kunsttherapeutischen) Behandlung
- Fortbildungen
- Einhaltung der Ethikrichtlinien des DFKGT
Zusätzlich bin ich Mitglied im VFP, dem Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e. V., und halte mich an die Berufsordnung.
Für Fachkolleginnen und -kollegen
Kollegialer Austausch ist mir wichtig, ich bin in mehreren Intervisionsgruppen aktiv. Kolleginnen und Kollegen aus der Kunsttherapie oder aus psychosozialen Beratungsstellen, die Interesse an persönlichem Austausch haben, freue ich mich kennenzulernen.
Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen!
Claudia Berger
