Psychotherapie und Traumatherapie

Manche Erfahrungen wirken lange nach, im Körper, in Beziehungen und im Alltag. Sie möchten besser verstehen, was in Ihnen geschieht, um wieder mehr Halt und Spielraum zu gewinnen?

In meiner Privatpraxis begleite ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie Menschen ab 16 Jahren, psychotherapeutisch auf Grundlage des Heilpraktikergesetzes. Mein Schwerpunkt sind Ängste, komplexe Traumafolgen und dissoziative Störungen. Wir arbeiten in Ihrem Tempo, und Sicherheit und Stabilität kommen dabei immer zuerst.

Die Sitzungen bezahlen Sie in der Regel selbst, eine Abrechnung über die gesetzliche Krankenkasse ist nicht möglich. Unter bestimmten Voraussetzungen werden die Kosten übernommen, etwa über die Soziale Entschädigung oder die Eingliederungshilfe. → Kosten und Kostenübernahme

Menschen kommen zu mir, wenn zum Beispiel …

  • Ängste, Panik oder Zwänge den Alltag bestimmen,
  • alte Erfahrungen immer wieder „hochkommen“, im Körper, in Bildern oder Gefühlen,
  • sie sich zeitweise wie abgeschnitten von sich selbst erleben,
  • innere Anteile gegeneinander arbeiten,
  • frühere Lösungsversuche wie Rückzug oder Konsum inzwischen selbst zur Belastung geworden sind.

Traumatherapie: an dem arbeiten, was heute nachwirkt

In der Traumatherapie steht für mich nicht im Vordergrund, was damals geschehen ist, sondern wie es heute nachwirkt. Das kann eine Anspannung sein, die nicht nachlässt, Schreckhaftigkeit oder schlechter Schlaf. Es können Gefühle sein, die überfluten oder wie abgeschaltet sind, oder innere Stimmen, die sehr streng mit Ihnen sind. Daran arbeiten wir, damit Ihr Alltag wieder leichter wird.

Ich orientiere mich dabei unter anderem an der Vorgehensweise von PITT nach Luise Reddemann und TIST nach Janina Fisher. Beide Ansätze verstehen Symptome als frühere Überlebensstrategien, nicht als Defekt, und beide setzen auf Stabilität und einen mitfühlenden Umgang mit sich selbst.

Die Kontrolle bleibt bei Ihnen: Sie bestimmen, ob, wann und wie viel Sie erzählen und an welchen Themen Sie arbeiten möchten. Ich bohre nicht nach und lege nichts von außen frei. Erinnerungen und alte Gefühle dürfen sich in dem Tempo zeigen, in dem Sie sie halten können. Wenn etwas auftaucht, nehmen wir es behutsam auf und arbeiten mit dem, was sich gerade zeigt.
→ Wie ich arbeite

Wie die Zusammenarbeit abläuft

  1. Kontakt: Sie schreiben mir über das Kontaktformular. Ich melde mich bei Ihnen und kläre mit Ihnen vorab per E-Mail die Rahmenbedingungen, auch die Kosten.
  2. Erstgespräch: Wir lernen uns kennen, besprechen Ihr Anliegen und gehen gemeinsam den Behandlungsvertrag durch. Dabei klären wir auch, was Therapie von Beratung unterscheidet und was wir miteinander vereinbaren. Das Erstgespräch ist bereits eine reguläre, kostenpflichtige Sitzung, und wir nutzen sie schon für Ihr Anliegen. Viele nehmen aus der ersten Stunde schon etwas für sich mit, zum Beispiel eine erste Übung für den Alltag.
  3. Stabilisierung: Sie lernen, belastende Zustände früh zu bemerken und sich selbst zu regulieren, auch zu Hause.
  4. Weiterer Verlauf: Welche Schritte als Nächstes sinnvoll sind, entscheiden wir gemeinsam. Häufigkeit und Dauer der Sitzungen passen wir an Ihre Bedürfnisse an.

Wenn die Kosten über die Soziale Entschädigung (früher Opferentschädigungsgesetz) übernommen werden sollen, ist vorher ein Antrag mit Therapieplan nötig. Dabei unterstütze ich Sie.

Nur in der Praxis

Psychotherapie und Traumatherapie biete ich ausschließlich in meiner Praxis an, nicht online.

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Neben der Therapie biete ich auch Beratung an, in der Praxis oder per Video.

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